HÄMATOLOGISCH ONKOLOGISCHER SCHWERPUNKT
Dres. Müller-Hagen | Bertram | Graefe | Kollegen

Im Notfall anrufen

Im Notfall 112. Oder 116 117. Oder unsere Notfallnummer. Oder ..

 

112

Sie haben ein medizinisches Problem, aber die Praxis ist zu? Wenn die Situation lebensbedrohlich ist: 112 anrufen, wie man es kennt. Wenn nötig, schickt die Leitstelle den Hubschrauber.

116 117

Wenn das Problem vielleicht nicht ganz so schwerwiegend ist: 116 117 anrufen. Diese Nummer gilt bundesweit. Die Kassenärztlichen Vereinigungen organisieren den Notdienst – ihre Internetauftritte aus Hamburg und Schleswig-Holstein zeigen: Erst mal mit der Leitstelle telefonieren, dann gemeinsam entscheiden. Häufig gibt es bessere Möglichkeiten, als viele Stunden lang unnütz mit einer Kleinigkeit in einer Notaufnahmestation im Krankenhaus warten zu müssen.

Nummer unserer Praxis

Wenn es mit der Behandlung bei uns zu tun haben könnte: Sie haben in den Unterlagen von uns unsere Notfallnummer erhalten. Dieser spezielle Praxisanschluss wird außerhalb der Öffnungszeiten wöchentlich reihum auf ein Mobiltelefon der Ärztinnen und Ärzte unseres Teams geschaltet. Wir beraten mit Ihnen gemeinsam, ob es um Symptome oder Probleme geht, die speziell mit Ihrer Erkrankung zu tun  haben könnten oder als Nebenwirkungen der Therapie angesehen werden müssen. Vor allem: ob eventuell eine gefährliche Situation besteht, die Ärzte ohne onkologische oder hämatologische Erfahrung falsch einschätzen könnten. Meist findet man im Gespräch eine Vorgehensweise, die einfacher und gezielter ist, als wenn die Patienten einen mit der individuellen Behandlung weniger vertrauten Arzt aufsuchen würden. Je nach Situation können wir uns dabei über eine sichere Verbindung in den Praxisrechner einwählen, um vielleicht auch einmal Details nachzusehen. Es handelt sich um eine Beratung. Hausbesuche machen wir nicht.
Was immer unsere Beratung verbessert: Wenn Sie Details zu Ihrer Erkrankungssituation schildern können und wenn Sie uns die Therapie nennen können. Und bitte überlegen Sie, welche Medikamente Sie zu Haus akut im Zugriff hätten.

Oder die 112 bewusst nicht

Eine besondere Situation mag eintreten, wenn schwerstkranke Patienten eine häusliche Palliativbetreuung erhalten. Wenn klar und offen besprochen ist, dass der Tod in nicht zu ferner Zeit eintreten kann und darf. Hier kann es im Sinne der Betroffenen sein, ausdrücklich darauf zu verzichten, die 112 zu rufen – auch wenn man das unter anderen Umständen bei einem ähnlich erscheinenden Gesundheitszustand gemacht hätte. Wenn man im speziellen Fall vielleicht gemeinsam vorher darüber nachgedacht hat und besprochen, dass man nicht das Rettungsteam in Gang setzen möchte, dass man nicht die künstliche Beatmung will, dass man nicht durch Einsatz von high tech eine Lebensverlängerung erzwingen will – dann können Angehörige besser aushalten, nicht mehr „alles zu tun“. Vielleicht besteht auch eine Betreuung durch ein Palliativteam, das zur Hilfe gerufen werden kann – erreichbar über seine eigene Notfallnummer.

 

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