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Ingwertee gegen Übelkeit - Hilfe aus der Natur

Als nützlich hat sich Ingwer erwiesen. Wer nicht gleich zu Medikamenten greifen will, findet häufig Hilfe durch diesen leicht selbst zubereiteten Tee.

So gehen Sie vor:

Man braucht dazu frische Ingwerwurzel. Weil die Mengen klein sind, ist das nicht zu teuer und inzwischen ist diese Frucht fast ganzjährig in vielen Geschäften erhältlich. Die Zubereitung ist simpel:

Ein daumengroßes Stück Ingwer wird vorsichtig geschält und in feine Scheiben geschnitten, damit die Oberfläche aller Scheiben zusammen möglichst groß ist. Es sollte dabei nicht zu viel Saft verloren gehen - nehmen Sie ein wirklich scharfes Messer. Die Scheiben werden mit rund einem Liter kochenden Wassers aufgegossen. Man lässt 10 Minuten lang ziehen. Länger ist erlaubt, der Tee kann dann mehr Schärfe entwickeln. Nach Geschmack (Schleimhäute!) kann man vorsichtig mit etwas Zitrone und Honig würzen, wenn die Flüssigkeit etwas abgekühlt ist.

Experimentieren Sie mit den Mengenverhältnissen!

Übrigens spricht eine angegriffene Schleimhaut nicht grundsätzlich dagegen, scharf zu würzen. Essgewohnheiten von Patienten ostasiatischer Herkunft, die Schärfe gewohnt sind, zeigen uns, dass Chili auch bei Chemotherapie-bedingter Entzündung der Mundschleimhaut angenehm sein kann. Unsere "westliche Intuition" würde uns ja eher davon abraten, aber offenbar gilt, dass man schlicht Dinge ausprobieren darf ..

 

 

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