HÄMATOLOGISCH ONKOLOGISCHER SCHWERPUNKT
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Gesundheitsthemen im Internet

Das Internet bietet eine Fülle von Informationen, gerade auch für Gesundheitsfragen. Nicht immer kann man aber sicher sein, dass sie aktuell, sachlich richtig, vollständig, und seriös sind. Wir nennen einige Webadressen, die besonders gut als Einstiegsseiten taugen und die wir für seriös halten.

Gut gegoogelt? .. Empfehlenswerte Einstiegs-Links zu schwierigen Themen.

Sie erhalten im Internet zum Thema Krebs eine riesige Menge von Informationen. Meist erschlägt es einen förmlich. Die Seiten sind unterschiedlich gut gemacht und unterschiedlich aktuell. Nicht selten werden Sie mit Behauptungen konfrontiert werden, die kaum überprüfbar sind. Bitte, bleiben Sie kritisch und fragen sich im Zweifelsfalle immer, ob möglicherweise einzig kommerzielle Interessen hinter Erfolgsversprechungen stehen - je teurer Produkte sind, die Ihnen angeboten werden, desto wahrscheinlicher ist das.

Ein ähnliches Phänomen kommt vor, wenn pharmazeutische Unternehmen auf legale Weise indirekt ihre Produkte bewerben (lassen), indem sie Patienten oder andere Interessierte dabei unterstützen, positive Informationen über ihre Produkte ins Internet zu stellen. Nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was für eine Privatperson, Firma oder Organisation eine Seite sponsert. Das kann sogar für vermeintliche oder tatsächliche Selbsthilfegruppen gelten.

Unten finden Sie eine Reihe von Übersichts-Seiten, überwiegend von vertrauenswürdigen Organisationen verschiedenster Art (Ministerium, Selbsthilfe, Uni...) initiiert und gepflegt. Sie lassen sich gut als Einstieg nutzen. Wir empfehlen sie. Klicken Sie mal rein, wenn Sie möchten. Und: Die Reihenfolge hat nichts zu sagen, meistens wurde nur unten dazu geschrieben, was später kam.. Eins noch: Wir haben natürlich keinen Einfluss auf die Inhalte fremder Seiten. Der Gesetzgeber fordert von uns aus gutem Grunde folgenden Hinweis:

Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Internetseiten ("Links"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Webseitenbetreiber liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Webseitenbetreiber von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Der Webseitenbetreiber erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der gelinkten / verknüpften Seiten hat der Webseitenbetreiber keinerlei Einfluss. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten / verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Webseitenbetreiber eingerichteten Firmenlisten, Gästebüchern, Diskussionsforen und Mailinglisten. Die Meinung von verlinkten Seiten kann, muss aber nicht unsere Meinung darstellen, selbst dann nicht, wenn diese allen Gesetzen und Vorschriften Genüge tun und in keiner Form zu beanstanden sind. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

1) www.krebsinformationsdienst.de

Krebsinformationsdienst am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg - bearbeitet auch Anfragen per Internet.

2) www.inkanet.de

INKA vernetzt Initiativen mit Mehrwert für den Patienten: Selbsthilfegruppen, Verbände, Renten- und Kostenträger, Behörden, Medizinische Einrichtungen, Beratungsstellen, Erfahrungsberichte anderer Betroffener. Fundgrube zum Losklicken.

3) uniklinik-freiburg.de Krebs-Webweiser

Das Tumorzentrum der Universitätsklinik Freiburg hat für Patienten, Angehörige und Ärzte einen Führer mit weit mehr als 500 Internet-Adressen zum Thema Krebs zusammengestellt. Zertifizierte Fundgrube!

4) www.mamazone.de

Frauen mit Brustkrebs finden hier umfangreiche Informationen

5) www.myelom-deutschland.de

Myelom Deutschland möchte ein Wegbegleiter sein für betroffene Patienten und deren Angehörige und steht für die Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegepersonal, Kliniken, nationalen und internationalen Myelom-Organisationen. Sie unterstützt beim Aufbau neuer Myelom-Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland und setzt sich für die Interessen der Myelom-Patienten auf gesundheitspolitischer und sozialpolitischer Ebene ein

6) www.leukaemie-hilfe.de

Bundesverband der Selbsthilfeorganisationen zur Unterstützung von Erwachsenen mit Leukämien und Lymphomen e.V.. Interessant: Datenblätter zu einzelnen Erkrankungen, in für Patienten verständlicher Sprache.

7) www.mpn-netzwerk.de

Selbsthilfe für Patienten mit chronischen myeloproliferativen Erkrankungen: Essentielle Thrombozythämie, Polyzythämia vera, Myelofibrose (mpn = myeloproliferative Neoplasie)

8) www.schmerzliga.de

Deutsche Schmerzliga e.V. – - Dies ist keine Seite speziell für an Krebs erkrankte Menschen. Sie mag aber im Einzelfall nützlich sein.

9) www.patienten-information.de

10) http://www.patienten-information.de/patientenleitlinien/patientenleitlinien-leitlinienprogramm-onkologie

Suchmaschine, deren Vorteil darin besteht, dass Bewertungskriterien offen gelegt sind: Man kann darauf vertrauen, dass Informationen zu Gesundheitsfragen (nicht nur Krebs betreffend) bestimmten Qualitätskriterien genügen. Sie wird gemeinsam von der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung betrieben. Besonders interessant (zweiter link) ist der rasche Zugriff auf Patientenleitlinien.

11) www.stiftungeierstockkrebs.de

Eine der Interenetseiten, die sich recht speziell mit einer einzigen Krebserkrankung beschäftigen. Wertvoll für Betroffene und Angehörige – ggf. auch vor der Entscheidung zu einer Operation. Hier können Patientinnen, Anghörige und Ärzte auch ein sehr gutes ca. 30 minütiges Video/Film ansehen zum und über den Eierstockkrebs. Der Film heißt "Die zweite Stimme" und ist sehenswert. Er gibt Erklärung über die Erkrankung und Hilfe zur Bewältigung von Betroffenen und Angehörigen.

12) www.krebshamburg.de

Hier stellt sich die Hamburger Krebsgesellschaft vor. Wichtig besonders, wenn es um regionale Aktionen geht.

13) www.gesundheitsinformation.de

Offizielle website des Deutschen Regierungs-Zentralinstituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (QWiG). Interessante Quelle. Wir können noch nicht genau beurteilen, wie sich der Auftrag, Geld zu sparen in der Balance hält mit dem Auftrag, objektiv zu informieren. Was man mindestens bekommt: gut geschriebene, solide Information.

 

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