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COVID-19 im Mai 2022: Zugang zur Praxis, Regeln, Boosterimpfungen und Prophylaxe

Coronavirus: aktuelle Zugangsregeln des Albertinen zu unserer Praxis Mai 2022

(04.05.022) Besucher des Albertinen-Krankenhauses unterliegen Einschränkungen. Im Prinzip gelten dessen Einlassbedingungen damit auch für unsere Patienten. Sie können NUR durch den Haupteingang des Albertinen-Krankenhauses in unsere Praxis gelangen. Zugang erhält nur, wer getestet ist und eine FFP-2 Maske trägt und zeigen kann, dass ein Termin bei uns abgemacht wurde. 

... und was wir von unseren Patienten erwarten

Unser Team ist auf die Herausforderungen gut eingestellt. Ihr Verständnis und Ihre Geduld, aber auch, dass Sie bitte schlicht so mitmachen, wie die Vorgaben sind, hilft uns allen. Worauf es ankommt, um diese für manche unserer Patienten nach wie vor bedrohliche  Situation zu meistern:

1. Termine einhalten.
Bitte, kommen Sie weder zu spät, noch zu früh. Nur so können wir gewährleisten, dass die Anzahl an Menschen in unseren Räumen unserer Planung entspricht. Wenn Sie mit einem Krankentransport kommen, akzeptieren wir natürlich dessen Tourenplanung.

2. Die Anweisungen unseres Teams gelten!
Manchmal wird es auf unserem Flur unnötig voll. Dann müssen wir sortieren - und eventuell Angehörige bitten, draußen zu warten. Wir möchten nicht unhöflich sein, aber wir haben dann keine Zeit zu diskutieren.

3. telefonisch regeln, was möglich ist
Wir bemühen uns, Dinge telefonisch zu regeln, für die Ihre Anwesenheit "vor Ort" nicht zwingend ist. Manchmal geht das einfach. Aber manchmal merkt man doch, dass gerade in komplizierten Krankheitssituationen der virtuelle Kontakt nicht reicht - das klären wir im Einzelfall. Immer wird Voraussetzung fürs "nur telefonieren" sein, dass sich Patienten und Ärzte schon ein wenig kennen.

4. Keine Verschiebung von Behandlungen!
Krebs fragt nicht nach Ferien und auch nicht nach Corona. Wegen des Risikos einer Covid-19 - Infektion Behandlungen aufzuschieben, ist in den seltensten Fällen klug. Fast immer zeigt eine Gegenüberstellung von Risiken und Erfolgsaussichten, dass Therapien, die man sonst gemacht hätte, auch jetzt sinnvoll sind.

Auf einen Blick: Was in unserer Praxis auch im dritten Coronajahr gilt

  • Möglichst wenig Kontakt = unnötige Termine vermeiden,
  • möglichst wenig Menschen auf einem Haufen, Aufenthalt so kurz wie möglich
  • Begleitpersonen nur in Ausnahmefällen
  • stehende Luft vermeiden - lüften so oft wie möglich
  • konsequentes Tragen einer FFP2-Maske. Das ist mit Abstand der wirksamste Maskentyp
  • Impfen, impfen, boostern und nochmal boostern
  • Impfen kann mehr sein als Eigenschutz - möglicher Grund, die Jüngsten zu impfen!

Sind alle unsere Patientinnen und Patienten "besonders gefährdet"?

Und wenn einen Corona nun doch erwischt - wird man schwerer krank, wenn man mit Krebs zu tun hat? Die gute Nachricht: Eine ganze Reihe unserer Patienten sind nicht wesentlich gefährdeter als Menschen ohne eine bösartige Erkrankung. Betroffene, deren Krebs erfolgreich operiert wurde und nachbehandelt wurde, haben in der Nachsorgephase kein oder ein kaum erhöhtes Risiko, besonders schwer zu erkranken - um so günstiger, je länger die Behandlung zurückliegt.

Wer allerdings Behandlungen erhält, deren Nebenwirkung unter anderem darin besteht, dass Antikörper bildende Lymphzellen unterdrückt werden, hat es extrem schwer, mit dem SARS-CoV2 Virus fertig zu werden. Das kann vor allem bei manchen Leukämien ("Blutkrebs") und Lymphomen ("Lymphkrebs") ein Dilemma sein, wenn man noch nicht erfolgreich geimpft bzw. geboostert ist (inzwischen glücklicherweise die Ausnahme). Haushaltsangehörige sollten unbedingt geimpft sein in solchen Fällen. Hier kann es besonders gute Gründe geben, auch junge Kinder zu impfen!

Impfen, impfen, boostern - und nochmal boostern!

Ab März 2021 erhielten wir Impfstoff, wurden endlich handlungsfähig und konnten konkret etwas gegen die Verbreitung des Erregers tun und unsere Patienten besser schützen. Inzwischen sind mehr als zweieinhalbtausend Impfungen erfolgt, sind viele Spätnachmittage oder Samstage allein der Impfkampagne vorbehalten gewesen - und insgesamt sind wir ein gut organisiertes Team, das impferfahren ist, und auch ein wenig stolz auf Geleistetes. Wir haben viele schöne Momente erlebt, weil wir vielen Patienten die Angst nehmen konnten, schwer zu erkranken. Inzwischen sind praktisch alle unserer Patienten geboostert. Wir raten zur vierten Impfung und orientieren uns an diesen Kriterien: Abstand mindestens drei, eher vier Monate zur dritten Impfung und Vorliegen einer Gefährdung oder Alter über 60-70. Verimpft wird ein mRNA-Impfstoff. Erkundigen Sie sich aktiv, sprechen Sie uns oder andere impfende Einrichtungen an.

Seit April 2022 neu: Evusheld-Spritzen zur Vorbeugung (PREP = Präexpositionsprophylaxe) einer Infektion

Für nicht impfbare oder mehrfach erfolglos geimpfte Patienten wurde mit dem Medikament Evusheld im April 2022 ein gewisser Schutz verfügbar. Zwei Spritzen, intramuskulär gegeben, imitieren einen Antikörperschutz für ca. 6 Monate, ähnlich wie ihn ein intaktes Immunsystem auf den Impfreiz hin erzeugthätte. Die entscheidenden Untersuchungen zur Wirksamkeit wurden vor Dominanz der Omikron-Variante gemacht; sie lassen hoffen, dass das Risiko um 80% gesenkt wird, einen schweren Verlauf zu erleiden.  
Sprechen Sie uns gerne an!

 

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