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COVID-19 im Januar 2022: Zugangsregeln und Verhaltensmaßnahmen

Coronavirus: aktuelle Zugangsregeln zu den Praxisräumen Januar 2022

(09.01.022) Das Albertinen-Krankenhaus hat seine Pforten für Besucher geschlossen. Wir unterliegen im Prinzip diesen Einlassbedingungen und haben mit dem Albertinen verabredet: Unsere Patienten und Patientinnen können NUR noch durch den Haupteingang des Albertinen-Krankenhauses in unsere Praxis gelangen. Zugang erhält nur, wer getestet ist und eine FFP-2 Maske trägt. Geboosterte brauchen keinen Test. Details:

Für unsere 3-fach geimpften Patienten gilt:

  • Bitte Impfzertifkat und eine Visitenkarte von uns beim Betreten des Hauses dem Sicherheitspersonal vorzeigen
  • Tragen einer FFP-2 Maske

Für unsere nicht impfbaren Patienten gilt:

  • Bitte negativen Corona-Test (Antigen nicht älter als 24h / PCR nicht älter als 48h) und Visitenkarte beim Betreten des Hauses dem Sicherheitsdienst vorzeigen
  • Bitte lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt eine Bescheinigung ausstellen, dass eine Impfung auf Grund Ihrer Therapie derzeit nicht möglich ist
  • Tragen einer FFP-2 Maske

Für unsere nicht impfwilligen Patienten gilt:

  • Bitte negativen Corona-Test (Antigen nicht älter als 24h / PCR nicht älter als 48h) vorzeigen
  • und Visitenkarte von uns beim Betreten des Hauses dem Sicherheitsdienst vorzeigen
  • Tragen einer FFP-2 Maske

Begleitende Angehörige:

  • Unabhängig vom Impf- oder Genesenen Status bitte negativen Corona-Test (Antigen nicht älter als 24h / PCR nicht älter als 48h) beim Betreten des Hauses dem Sicherheitsdienst vorzeigen
  • Tragen einer FFP-2 Maske
  • ohnehin bitte nur in Ausnahmefällen mitkommen: je weniger Kontakte in unseren Räumen, desto besser.

Sonderfall: es liegt kein Test vor, aber wir wollen, dass Sie kommen:

  • Tragen einer FFP-2 Maske
  • Wir holen Sie vorne ab
  • Ihnen ist strengstens verboten, die Räume das Krankenhauses zu betreten. Die Zutrittserlaubnis gilt ausschließlich für unsere Praxis und den Flur dorthin.

... und was wir von unseren Patienten erwarten

(09.01.22) Unser Team ist auf die Herausforderungen gut eingestellt. Ihr Verständnis und Ihre Geduld, aber auch, dass Sie bitte schlicht so mitmachen, wie die Vorgaben sind, hilft uns allen. Worauf es ankommt, um diese lästige und unverändert gerade für manche unserer Patienten hochgefährliche Situation zu meistern:

1. Termine einhalten.
Bitte, kommen Sie weder zu spät, noch zu früh. Nur so können wir gewährleisten, dass die Anzahl an Menschen in unseren Räumen unserer Planung entspricht. Wenn Sie mit einem Krankentransport kommen, akzeptieren wir natürlich dessen Tourenplanung.

2. Die Anweisungen unseres Teams gelten!
Mehrfach täglich erleben wir, dass es auf unserem Flur unnötig voll zu werden droht. Die MitarbeiterInnen haben die Aufgabe, durch klare Anweisungen dafür zu sorgen, dass immer die Abstände eingehalten werden. Da kann auch mal die Bitte draus werden, Praxis und Krankenhaus zu verlassen und draußen zu warten. Wir möchten nicht unhöflich sein, aber wir haben dann keine Zeit zu diskutieren.

3. telefonisch regeln, was möglich ist
Wir bemühen uns, gezielter Dinge telefonisch zu regeln, für die Ihre Anwesenheit "vor Ort" nicht zwingend ist. Das ist oft ganz einfach. Aber manchmal merkt man doch, dass gerade in komplizierten Krankheitssituationen der virtuelle Kontakt nicht reicht - das klären wir im Einzelfall. Immer wird Voraussetzung fürs "nur telefonieren" sein, dass sich Patienten und Ärzte schon ein wenig kennen.

4. Keine Verschiebung von Behandlungen!
Krebs fragt nicht nach Ferien und auch nicht nach Lockdown. Extrem selten sind Behandlungen, die man wegen des Risikos einer Covid-19 - Infektion aufschiebt. Fast immer zeigt eine Gegenüberstellung von Risiken und Erfolgsaussichten, dass Therapien auch in der Pandemie sinnvoll sind, wenn man sie sonst auch gemacht hätte.

Auf einen Blick: Was für unsere Patientinnen und Patienten auch im dritten Coronajahr gilt

  • Möglichst wenig Kontakt = unnötige Termine vermeiden,
  • möglichst wenig Menschen auf einem Haufen, Aufenthalt so kurz wie möglich
  • Begleitpersonen nur in Ausnahmefällen
  • stehende Luft vermeiden - lüften so oft wie möglich
  • konsequentes Tragen einer Maske. Mund UND Nase bedecken! FFP2 ist mit Abstand am wirksamsten
  • Impfen, impfen, boostern - auch die jüngsten Haushaltsangehörigen!

Sind alle unsere Patientinnen und Patienten "besonders gefährdet"?

Und wenn einen Corona nun doch erwischt - wird man schwerer krank, wenn man mit Krebs zu tun hat? Die gute Nachricht: Eine ganze Reihe unserer Patienten sind nicht wesentlich gefährdeter als Menschen ohne eine bösartige Erkrankung. Betroffene, deren Krebs erfolgreich operiert wurde und nachbehandelt wurde, haben in der Nachsorgephase kein oder ein kaum erhöhtes Risiko, besonders schwer zu erkranken - um so günstiger, je länger die Behandlung zurückliegt.

Wer allerdings Behandlungen erhält, deren Nebenwirkung unter anderem darin besteht, dass Antikörper bildende Lymphzellen unterdrückt werden, hat es extrem schwer, mit dem SARS-CoV2 Virus fertig zu werden. Bei dem meisten Erkrankungen des Blut bildenden Systems haben Hämatologen weltweit in den letzten zwei Jahren die Erfahrung gemacht, dass Patienten, die ihre Behandlung hinausschieben, noch schwerer an COVID-19 erkranken als die, deren bösartige Erkrankung durch eine laufende hämatologische Behandlung einigermaßenunter Kontrolle kommt.

Das kann vor allem bei manchen Leukämien ("Blutkrebs") und Lymphomen ("Lymphkrebs") ein Dilemma sein, wenn man noch nicht erfolgreich geimpft bzw. geboostert ist (inzwischen glücklicherweise die Ausnahme). Nicht zu behandeln ist keine gute Idee, aber die Behandlung bleibt sehr riskant, weil untrennbar zu ihr gehört, dass die Zellen geschädigt werden, die die Immunität bewerkstelligen. Impfen während der Behandlung funktioniert bei diesen Therapien meist nicht oder mindestens nicht gut. Wir überlegen dann, mit solchen Behandlungen so lange zu warten, bis ein Impfschutz erreicht wurde, also sofort zu impfen, um danach möglichst rasch mit der Therapie beginnen zu können. Haushaltsangehörige sollten unbedingt geimpft sein in solchen Fällen. Hier kann es besonders gute Gründe geben, auch Kinder zu impfen!

Impfen, impfen, boostern!

Ab März 2021 erhielten wir Impfstoff, wurden endlich handlungsfähig und konnten konkret etwas gegen die Verbreitung des Erregers tun und unsere Patienten besser schützen. Inzwischen (Januar2022) sind mehr als zweitausend Impfungen erfolgt, sind viele Spätnachmittage oder Samstage allein der Impfkampagne vorbehalten gewesen - und insgesamt sind wir ein gut organisiertes Team, das impferfahren ist, und auch ein wenig stolz auf Geleistetes. Wir haben viele schöne Momente erlebt, weil wir vielen Patienten die Angst nehmen konnten, schwer zu erkranken. Inzwischen sind nahezu alle unserer Patienten geboostert. Wir vermuten, dass im Frühjahr 2022 eine "vierte Impfung" kommt.

-> Hier geht es zu den Details

 

 

 

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