HÄMATOLOGISCH ONKOLOGISCHER SCHWERPUNKT
Dres. Müller-Hagen | Bertram | Kollegen

Termine, Zeiten und Vertretungen

Viele Blutkrankheiten und alle bösartigen Erkrankungen sind ungeeignet für „5-Minuten-Medizin“ oder „Laufkundschaft“. Wir wissen, dass gerade unsere Patienten besonders häufig Anliegen haben, die in Ruhe und mit Sorgfalt besprochen werden müssen. Wir geben uns daher große Mühe, Termine vorzuplanen. Wenn es irgend geht, sollten unsere Patienten also anrufen und Tag und Uhrzeit vereinbaren. Dies gilt auch in dringenden Fällen, weil wir gerade Kranke, denen es nicht so gut geht, möglichst nicht warten lassen möchten.

Öffnungszeiten

Mo-Do09:00h - 17:00h
Fr  09:00h - 13:00h

    
 

 

und nach Vereinbarung - Wenn irgend möglich, machen Sie bitte einen Termin ab!

Notfälle

Wenn unsere Patienten uns ungeplant brauchen, sollen sie kommen. ABER: immer vorher anrufen, weil wir dann nachfragen, die Dringlichkeit abschätzen und steuern können, wann es am besten passt. Dieser Telefonkontakt ist extrem wichtig. Er kann nämlich auch dazu führen, dass man telefonisch gemeinsam beschließt, keine Zeit zu verlieren und direkt den Krankenwagen zu rufen und einen Umweg über Praxis und Wartezimmer zu ersparen. Wir möchten Kranke, die in Not sind, nicht warten lassen. Wenn Notfälle ohne Anmeldung kommen, kann aber genau dies passieren.

Sprechzeiten - Praxiszeiten - Behandlungszeiten

Was Sie auf dem Praxisschild an Mindestsprechzeiten lesen können, ist Formsache. Unsere Praxis ist in der Regel länger auf. Sprechen Sie unsere Mitarbeiterinnen an. Therapien beginnen allerdings frühestens ab 08:30 Uhr. Die Zeit vorher benötigen wir für konzentrierte Vorbereitungen, damit wenn Sie da sind, alles zügig läuft. Übrigens gehören regelmäßige kurze morgendliche Teambesprechungen mit der Frage, welche Patienten mit schwierigeren Problemen erwartet werden, auch zu diesen Vorbereitungen. Wir bitten unsere Patienten, nicht vorher in die Praxis zu kommen und machen die Tür für die Lieferanten (Blutkonserven, Chemotherapie...) auch erst dann auf.
Wer zur Therapie später bestellt ist, wird in der Regel auch bei früherem Eintreffen nicht eher behandelt werden können. Wir müssten Sie warten lassen. Ersparen Sie uns allen die schlechten Gefühle, die damit verbunden sind!

1 Patient - 1 Arzt

Jeder Patient hat einen Arzt als Hauptansprechpartner. Im Hämatologisch-onkologischen Schwerpunkt arbeiten im Prinzip immer mindestens 4 Ärzte parallel, deren Tätigkeit speziell hämatologisch und medizinisch-onkologisch ausgerichtet ist. Zwar sind wir nicht immer alle gleichzeitig anewsend, mindestens aber einer. Und wir decken selbstverständlich die üblichen Geschäftszeiten (Mo-Do 9-18 Uhr, Fr. bis 16 Uhr) ab. Außerhalb dieser Zeiten ist häufig auch noch mindestens ein Arzt in der Praxis, aber die Tür ist dann zu: Zeit für Nachlesen, Akten, Verwaltung und andere Aufgaben. Notfälle können Abweichungen von diesem Prinzip erfordern. Man kann sicherlich verstehen, dass eine so dichte Versorgung nur angeboten werden kann, wenn wir uns gegenseitig vertreten. Dementsprechend können wir Patienten nur unter der Bedingung annehmen, dass sie einer gegenseitigen Vertretung der Ärzte im Team zustimmen; in unsererer Praxis-EDV haben wir die Ärzte nicht gegeneinander abgeschottet. Das betrifft alle Vertretungen von Dr. Müller-Hagen, Dr. Bertram, Dr. Winterberg, Herrn Ebel und Herrn Graefe untereinander. Trotzdem: Jeder Patient hat einen ärztlichen Haupt-Ansprechpartner und die jeweils anderen Ärzte verstehen sich nur als Einspringer, die in der Regel nicht versuchen werden, grundsätzliche Entscheidungen abzunehmen. Sie haben lediglich dafür zu sorgen, dass "alles läuft".

Im Hintergrund weichen wir allerdings diese 1:1 Regel auf, vorwiegend aus Gründen der Sicherheit: Alle komplizierten, besonderen, seltenen oder besondere Risiken betreffenden Entscheidungen werden in regelmäßigen gemeinsamen Fallkonferenzen im Ärzteteam besprochen. Nicht zuletzt erlaubt dies auch die rechtlich geforderten Kontrollen durch die Praxisinhaber.

Telefonate

Gerade während des Sprechstundenbetriebs am Vormittag können Telefonate zu sehr störenden Unterbrechungen wichtiger Gespräche werden. Wir bitten daher unsere Patienten in ihrem eigenen Interesse, Fragen, die ein wenig warten können, gezielt telefonisch nachmittags unterzubringen. Wir handhaben es dabei so, dass die Ärzte eine Rückrufliste erhalten, wenn sie das Gespräch nicht sofort annehmen können. Bis auf seltene Ausnahmen werden die Rückrufe am selben Tag abgearbeitet, wobei es erfahrungsgemäß auch manchmal einigermaßen spät werden kann, nicht selten jedenfalls nach 18 Uhr. Wenn Sie abends das Gefühl haben sollten, dass es mit dem Rückruf nicht geklappt hat, rufen Sie bitte erneut an und hinterlassen Ihre Botschaft auf dem Anrufbeantworter! Wir würden nämlich unbedingt davon erfahren müssen, um es in Zukunft besser zu machen. Wenn es drängt, nutzen Sie die Notfallnummer.

Notfallnummer

Für unsere Therapie-Patienten und als Kooperationspartner des Albertinen-Krankenhauses stellen wir die telefonische Erreichbarkeit der Ärzte auch nachts und am Wochenende sicher. Über eine Weiterschaltung unserer „Notfallnummer“ erreicht man stets einen Onkologen auch außerhalb der Praxiszeiten. Wir machen das reihum wochenweise. Es ist daher wahrscheinlich, dass ein Patient nicht seinen hauptzuständigen Arzt / Ärztin erreicht. In der Regel macht das nichts, denn in einem geordneten Telefonat kann man viele Dinge klären. Dabei hilft, wenn sich die Patienten vorher vergewissern, wie ihre Chemotherapie heißt und auch, wenn sie sich vorhandene Medikamente bereitlegen. Im Prinzip können wir uns für fundiertere Bewertungen einer Situation über sichere Internetverbindungen in die elektronischen Patientenakten der Praxis einwählen  - aber wir sind nicht immerzu im Internet.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Wir machen als Facharztpraxis keine Hausbesuche. Die Notfallnummer ist nicht dafür eingerichtet, dass Hausbesuche angefordert werden. Sie dient der Beratung.