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Primär handelte es sich um eine Maßnahme, eine hochqualifizierte kontinuierliche Fortbildung einmal je Quartal an einem Mittwochabend für die Mitarbeiterinnen der onkologischen Praxen sicher zu stellen.
Selbstverständlich ist eine solche Fortbildungsreihe, die in Kooperation mit der Albertinen-Gruppe stattfindet, offen für die in den dortigen Einrichtungen Pflegenden.
Unser Eindruck ist bisher, dass Fortbildungen vergleichbarer Qualität als Serie auch in den Krankenhäusern, die spezialisierte onkologisch oder hämatologisch ausgerichtete Abteilungen haben, nicht angeboten wird. Gerne haben wir die Veranstaltung auch für Pflegende aus solchen Institutionen geöffnet.
Nicht nur, dass Fortbildung formal gefordert wird im Rahmen der sogenannten Onkologievereinbarung zwischen Kassenärztlicher Vereinigung, Krankenkassen und hochspezialisierten Praxen, sondern auch, dass sie schlicht und einfach nötig ist: Nur wer sich auskennt, macht seine Arbeit gut, und, viel wichtiger noch: wer sich auskennt, hat auch mehr Freude daran. Selbstverständlich möchten wir zusätzlich ein Forum für den kollegialen Austausch bieten. Pflege in der Onkologie ist ein spezielles Feld und der "Blick über den Tellerrand" der eigenen Institution ist wertvoll.
Bis 2005 gab es nach unserer Kenntnis nur in der Onkologie Lerchenfeld [Onko-Pflegetreff] im Großraum Hamburg eine in etwa vergleichbare Fortbildungsreihe, die die Kollegen dort (Dr. Andreas Mohr et al) seit Jahren mit wachsender Nachfrage organisiert hatten und die an ihre Grenzen stieß. Beginnend im Oktober 2005 haben wir dann ergänzend unsere Fortbildungsreihe aufgebaut und bei der Hamburgischen Ärztekammer zur Akkreditierung eingereicht.
Wir stellen pro Veranstaltung eine Tumorerkrankung (oder wenige sehr eng verwandte) in den Mittelpunkt. Der Anspruch ist, dass zentriert hierauf die Kenntnisse erheblich vertieft werden, von Epidemiologie über Symptomatik oder Diagnostik bis Therapie, Nachsorge, Palliation.
Ausdrücklich haben wir Themen anderer Art uns bisher nicht gesucht oder höchstens sie als "Sonderveranstaltung" zusätzlich ins Programm genommen (z.B. Tumorwunden). Definitiv will unsere Reihe gerade die "üblichen weichen Pflegethemen", so wichtig sie sind, nicht auch noch berücksichtigen. Hier scheint uns kein oder weniger Mangel an anderweitigen Angeboten zu herrschen.
Wir bitten unsere Referenten, die Zuhörer nicht zu unterschätzen. Onkologie kann komplex sein und bloß weil die Zielgruppe nicht Ärzte sind, darf es nicht gleich flach werden. Das Niveau ist also durchaus hoch und mancher Arzt würde einiges lernen können. Da kommen Kaplan Meier-Plots selbstverständlich vor und selbstverständlich die eine oder andere Statistik - unnötige Vereinfachungen sind nicht erwünscht.
Ort ist das
Albertinen-Krankenhaus, dort einer der Vortragsräume im Parterre
Dauer ist eine volle Zeitstunde für den
Vortrag, Überziehen ist erlaubt
Danach ist Zeit für Fragen und Diskussion eingeplant
Termin ist grundsätzlich ein Mittwoch pro
Quartal, abgestimmt mit den Kollegen vom Lerchenfeld, Kongressen, Ferien etc.
Beginn ist 19:00h
Referenten: Es sind in der Regel Ärzte, die
wir bitten zu referieren. Wir konnten bisher immer ausgewiesene Fachleute
gewinnen, von denen wir wissen, dass sie nicht nur Chef- oder Oberarztniveau
mitbringen, sondern auch Spaß am Vortragen haben.
Evaluation: Zu Recht ist eine Auswertung
nach dem Vortrag von der Kammer gefordert. Wir verteilen Fragebögen und koppeln
mir den Referenten rück. Auch für uns als Veranstalter sind die Hinweise
wichtig. Bitte mitmachen, ankreuzen und abgeben...
Wir bemühen uns um ein fallweise wechselndes Industriesponsoring, das die Kosten deckt, ein Referentenhonorar zur Anerkennung ermöglicht, und für ein Zusammenstehen in lockerer Runde im Anschluss für ein Häppchen und etwas zu Trinken reicht.
Letzte Änderung 20.04.08