Die oben knapp zusammengefassten Gesichtspunkte beleuchten unser
professionelles Selbstverständnis. Details dazu finden Sie hier.
Dies
geschieht durch kompetent
koordinierte Diagnostik und fachübergreifende Behandlungsplanung in enger
Abstimmung mit kooperierenden Einrichtungen |
Als Onkologen sind wir darauf trainiert,
andere Spezialisten zu koordinieren, denn nur mit einem Netz an
Kooperationspartnern in Praxen und Kliniken ist gute Onkologie möglich. Dafür
stehen wir. Insbesondere haben wir verstanden, dass es im Sinne unserer
Patienten darauf ankommt, die Grenzen zwischen Klinik und Praxis,
zwischen stationärer und ambulanter Medizin, durchlässig zu halten.
Dies leben wir durch die möglichst enge Verzahnung unserer
Praxisstandorte mit den kooperierenden Kliniken.
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Persönliche Bedürfnisse und medizinische Möglichkeiten
werden sorgfältig abgewogen |
Wenn es verschiedene
Möglichkeiten des Vorgehens gibt, ist uns besonders wichtig, Vor-
und Nachteile abzuwägen. Individuelle Wertentscheidungen und
Sicherheitsbedürfnisse der Patienten müssen einbezogen werden: Was
der Arzt für sich richtig finden würde, muss nicht den Vorstellungen
eines jeden Patienten entsprechen. Nicht nur, weil moderne
Medizinrechtsprechung dies zunehmend sagt, sondern weil wir dahinter
stehen: Patienten haben das Recht, nein zu sagen. Behandlungen, die
wir als Ärzte gut finden würden, können selbstverständlich abgelehnt
werden. Wir mögen das dann für unklug halten. Aber wir begleiten
unsere Patienten in aller Regel dann genauso gerne weiter. Wir
werden aber keine Behandlungen auf Wunsch von Patienten vornehmen,
wenn wir sie für falsch halten
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Beratung erfolgt abgestimmt,
ausführlich und auf aktuellem Stand wissenschaftlicher Begründungen. |
Unsere Empfehlungen sind begründet und
überprüfbar. Sie basieren auf im Ärzteteam und mit den Kooperationspartnern
abgestimmten Behandlungsprinzipien und auf wissenschaftlichen Leitlinien der
medizinischen Fachgesellschaften. Grundsätzlich bevorzugen wir für uns
Vorgehensweisen, für deren Sinnhaftigkeit Nachweise existieren. Das
führt automatisch zu einer gewissen Zurückhaltung gegenüber so
genannten alternativen und komplementären Methoden.
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Hierbei wird im
solidarisch finanzierten System korrekt und transparent insbesondere mit den
Indikationen für die häufig extrem hochpreisigen Medikamente umgegangen |
Zu wissen, dass trotz häufig
anderer Verlautbarungen aus der Politik die zur Verfügung gestellten
Mittel begrenzt sind, bringt uns prinzipiell in einen wichtigen
Konflikt: Wir sehen uns in erster Linie unseren individuellen
Patienten und ihren Bedürfnissen verpflichtet, aber zugleich tragen
wir eine Verantwortung dafür, dass das Geld der Krankenkassen
gerecht genutzt wird. Wir müssen deswegen zugleich der
Kostenkontrolle einen wichtigen Stellenwert einräumen. Zur Verschreibung von Medikamenten zu
Lasten der Krankenkassen gibt es Regeln, die zu individuellen Einschränkungen führen können. Wenn hieraus
in der konkreten Behandlungssituation ein Konflikt erwächst, gehen wir offen mit ihm um.
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Patienten müssen keine Sorge haben, zu zweifelhaften Selbstzahlerleistungen gedrängt zu werden. |
Gerade in der Onkologie strömt eine
Vielzahl unseriöser Versprechungen auf verunsicherte Patienten ein. Unser
Anspruch auf wissenschaftliche Begründungen von Empfehlungen bedeutet, sich im
Zweifel gegen Vorgehensweisen zu entscheiden, deren Nutzen zweifelhaft ist.
Dementsprechend beraten wir unsere Patienten. Solange wir weiterhin alle
wichtigen Maßnahmen zu Lasten der Krankenkassen verordnen können, vermeiden wir
Angebote, die die Patienten privat bezahlen müssten.
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Individuelle
medikamentöse Therapien werden von kompetenten und besonders fortgebildeten
Mitarbeitern fachgerecht gegeben |
Wir leisten unsere Arbeit im Team. Unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gut ausgebildet und sie bilden sich intensiv fort.
Unsere Mitverantwortung für diese ständige Fortbildung nehmen wir
sehr ernst. Dadurch
können sie der hohen Verantwortung im Umgang mit Krebsmedikamenten in besonderer
Weise gerecht werden.
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Die Praxis
ist mit moderner Technik ausgestattet, betreibt Qualitätssicherung auf
zertifiziertem Niveau, und sie bietet zugleich eine wohnliche Atmosphäre |
Qualitätsmanagement ist eingeführt
und zertifiziert. Medizintechnik ist modern und sicher – und sie
ist selbstverständlich. Wichtig ist uns, bei alledem ein Ambiente von
"Krankenhaus und Desinfektionsmittelgeruch" zu vermeiden.
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Es wird nach
Dringlichkeit behandelt. |
Wir können neue Patienten so
kurzfristig aufnehmen, dass nach menschlichem Ermessen keine
relevanten Gesundheitsverschlechterungen durch Wartezeit entstehen. Wir geben uns
daher angesichts knapper Termine
größte Mühe, diejenigen Patienten bevorzugt zu sehen, bei denen medizinische
Notfallsituationen erkennbar sind. Dabei kann der
Versicherungsstatus nicht wichtig sein.
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Gegenüber
wissenschaftlicher Forschung herrscht Offenheit. |
Ohne Forschung gibt es den gerade in der
Onkologie dringend benötigten Fortschritt nicht. Wir machen unsere Patienten
nicht zu „Versuchskaninchen“, aber ermutigen sie, an geeigneten Studien
teilzunehmen. Dafür stellen wir die nötigen Fachleute und die Logistik zur
Verfügung.
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Patienten dürfen
Gewissheit haben, dass
unser Team auch dann Unterstützung und Begleitung fortsetzt, wenn
eine Heilung nicht mehr erreichbar ist |
Wir sind gegen Chemotherapie um jeden
Preis. Wir wissen, dass manche unserer Patienten irgendwann an ihrer bösartigen
Erkrankung sterben werden. Es kommt dann darauf an, dass in der letzten
Lebensphase die Würde gewahrt bleibt, Leiden gelindert wird und eine angemessene
Versorgung gewährleistet wird. Wir halten eine palliativmedizinische Betreuung
für wichtig und bieten sie mit kompetenten Partnern zusammen an.
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