
Durchfall oder ein übermäßiger Einsatz von harntereibenden ("entwässernden") Medikamenten, manchmal auch ein längerer und höher dosierter Einsatz von Cortison können bei unseren Patienten als typische Ursachen eines Kaliummangels beobachtet werden. Er kann gefährlich sein, aber man kann ihn gut behandeln:
Ein Kaliummangel sollte nicht hingenommen werden. Am gefährlichsten (zum Glück selten) sind Herzrhythmusstörungen, die begünstigt oder hervorgerufen werden können. Immer wieder kommt es vor, dass wir bei Laborkontrollen einen zu niedrigen Wert feststellen, der nicht ignoriert werden darf.
Jetzt gibt es drei Möglichkeiten: Bei schweren Abweichungen kann eine Notfalleinweisung ins Krankenhaus resultieren, damit dort über einen Katheter Kalium haltige Infusionen gegeben werden. Bei weniger schweren Abweichungen wünschen wir uns manchmal eine konsequente Einnahme von Kaliumsalzen als Medikament, weil so am ehesten ein Ausgleich gesichert werden kann.
Häufig ist aber eine milde Abweichung, die durch bewusst Kalium-reiche Ernährung ausgeglichen werden kann. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung besonders kaliumreicher Lebensmittel.
Es ist anzumerken, dass der Phosphatgehalt der Lebensmittel innerhalb dieser Liste nicht berücksichtigt wurde. Dabei handelt es sich um einen Gesichtspunkt, der in der Onkologie meist keine Rolle spielt - im Gegensatz zur Dialyse
Letzte Änderung: 24.10.08
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