Ochsenzoll, Haus 27 (früher Haus 41, Lage unverändert)
Langenhorner Chaussee 560
22419 Hamburg
Terminvergabe
(0800) 8842566
Info-Hotline
(040) 2000 2200
[hier] zum Internetauftritt des Blutspendedienst Hamburg

Die Patienten, die in unserer Praxisgruppe versorgt werden, erhalten zusammengenommen rund eintausend Einheiten gespendetes Blut pro Jahr. Das ist eine Riesenmenge, und die muss irgendwo herkommen. Blutspenden sind effektiv, nützlich, ambulant prinzipiell bestens machbar und sie sind sicher. Natürlich können gerade unsere Patienten, die gespendetes Blut benötigen, nicht selbst spenden. Aber vielleicht macht das Schicksal unserer Patienten ja Gesunden deutlich, wie wichtig und eigentlich auch einfach die gute Tat einer Blutspende wäre..
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Mit Hilfe von gespendetem Blut können wir in Situationen helfen, in denen das Blut
bildende Organ unserer Patienten, das Knochenmark, aus verschiedensten Gründen
nicht mehr das zu leisten im Stande ist, was es müsste. Blutarmut (=Anämie;
genauer: Mangel an Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen) kann als
eigenständige Krankheit auftreten, aber häufig ist Blutarmut eine Folge von
anderen Störungen oder von Eingriffen. Manchmal können wir die Anämie bei
Chemotherapie nicht vermeiden. Manchmal besteht die Erkrankung genau darin, dass
die Blutkörperchen bildenden Zellen des Knochenmarks eine Fehlprogrammierung
erleiden und ihr Produkt (die roten Blutkörperchen) nicht mehr zur Verfügung
stellen können. |
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Nicht immer soll man einen Mangel mit Spenderblut ausgleichen.
Immer wird man versuchen, die Ursache zu erkennen und zu beheben, damit der
Körper sich selbst hilft. Manchmal kann man das Knochenmark stimulieren, die
Blutbildung zu steigern. Viele kennen das Prinzip eher aus der
Sportberichterstattung, wenn es um das EPO-Doping der Rennradfahrer ging. Wir
setzen das Medikament EPO auch ein, sind aber sehr vorsichtig angesichts von
Berichten, dass Tumorwachstum begünstigt worden sein könnte und Schlaganfälle
bei Behandelten vermehrt auftraten. |
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Häufig ist das fehlende eigene Blut durch nichts zu ersetzen
als durch gespendetes menschliches Blut. Gespendet von Menschen, die das Glück
haben, gesund zu sein. Denen das gute Gefühl etwas bedeutet, anderen in einer
unschätzbar wertvollen Weise geholfen zu haben. Diese Freiwilligkeit
verpflichtet uns zu besonderer Sorgfalt im Umgang mit den kostbaren
Blutkonserven. |
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Manche unserer Patienten, die die segensreiche Stärkung durch
einen mit einer Blutübertragung wieder aufgebesserten Sauerstofftransport
erfahren haben, fragen, was sie dafür tun können, dass genug Blut da ist, wenn
es gebraucht wird. Meist können sie selbst auch nach Besserung der Akutsituation
nicht selbst spenden. |
Die Antwort ist ganz einfach: Versuchen Sie, in Ihrem Familienkreis, unter den Freunden, in der Verwandtschaft besonders die Jüngeren anzusprechen, dass sie Blutspender werden! Jede Spende hilft. Die Spende von Blutsverwandten ist häufig immunologisch ungünstig. Aber wenn viele Menschen spenden, ist für jeden Bedürftigen die Konserve mit der optimalen Blutgruppe jederzeit verfügbar.
Wir arbeiten in Schnelsen sehr eng mit dem Albertinen-Krankenhaus zusammen. Bis 2011, als kassenrechtliche Bestimmungen uns zu einem Wechsel zwangen, kam von dort das Blut, mit dem wir unsere Patienten in Schnelsen behandelt haben. Wenn Sie aus dem Raum Schnelsen stammen und Blut spenden wollen, nehmen Sie Kontakt auf:
An unserem zweiten Standort in der Asklepios Klinik Nord arbeiten wir eng und gut mit Asklepios zusammen. Der größte Blutspendedienst Hamburgs ist ein Unternehmen der Asklepios Gruppe und heißt "Blutspendedienst Hamburg" Er hat eine ganze Reihe von Standorten. Unserer Praxis am nächsten ist der in der Langenhorner Chaussee. Der BSD Hamburg beliefert inzwischen beide Praxisstandorte. Nehmen Sie Kontakt auf:
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Asklepios Klinik
Nord
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Datum der letzten Änderung 01.01.2012